Rechte und Pflichten von Karteninhabern

DEFINITIONEN:

„Kartenorganisationen“ bezieht sich auf MasterCard International, VISA Europe, JCB Europe oder andere Kartenvereinigungen oder -organisationen, auf die diese Definition zutrifft.

„Karte“ bezieht sich auf gültige Zahlungskarten, darunter Kredit- oder Debitkarten, mit dem Logo von MasterCard, VISA oder JCB oder einer anderen Kartenvereinigung oder -organisation, auf die diese Definition zutrifft.

„Karteninhaber“ bezieht sich auf eine Person, auf deren Namen eine Karte ausgestellt wurde, und alle befugten Benutzer dieser Karte.

„Virtuelles POS/POS“ bezeichnet ein logisches Terminal für die ortsunabhängige Annahme von elektronischen Zahlungen mit Zahlungskarten über die Website https://myfxchoice.com.

„Dienstleistungen“ sind Leistungsangebote betreffend den Devisenhandel, das Angebot von führenden Lösungen für den Handel mit Devisen, Edelmetallen und CFDs

„Dienstleister“ bezieht sich auf das Unternehmen FX Choice Limited (FXChoice), einer internationalen Handelsgesellschaft, registriert unter der Nummer 105968 unter der folgenden Geschäftsadresse: Belize, Belize City, Corner of Hutson & Eyre Street, Blake Building, Suite 302, und reguliert von der Belize International Financial Services Commission (IFSC).

„Website“ ist die Website im World Wide Web https://myfxchoice.com, auf der die Dienstleistungen von FXChoice angeboten werden.

„Strittige Zahlung“ bezieht sich auf den Vorgang der Rückerstattung eines bestimmten Betrags (vollständig oder teilweise), der durch eine Kartentransaktion bezahlt wurde. Eine solche Rückerstattung erfolgt bei Verstößen, die bei der Annahme der Zahlung auftreten, oder wenn eine Transaktion unter betrügerischen Umständen durchgeführt wurde, oder auf Wunsch des Karteninhabers.

„Eine unregelmäßige Transaktion“ oder eine Transaktion, die unter „betrügerischen“ Umständen vorgenommen wurde, bezeichnet den Umstand, dass es sich um eine Transaktion handelt, die absichtlich (vorsätzlich) mit einer Karte oder Kartendaten durchgeführt wurde, die illegal beschafft wurde(n) (eine verlorene, gestohlene oder unter Vorlage falscher Dokumente usw. ausgestellte Karte) sowie mit einer gefälschten oder nachgemachten Karte oder mit gestohlenen Kartendaten. Eine solche Transaktion erfolgte ohne Wissen und Zustimmung des tatsächlichen Karteninhabers und ohne dessen Genehmigung, und dieser weigert sich, die damit verbundenen Kosten zu tragen.
Diese AGB gelten für die Verarbeitung von Kartenzahlungen mit dem virtuellen POS-Terminal und regeln die Beziehung zwischen dem Unternehmen FXChoice und seinen Kunden, die sich aus der Annahme, Abwicklung und Verarbeitung von Kartenzahlungen für Dienstleistungen ergibt, die das Unternehmen FXChoice auf der Website: https://myfxchoice.com, die sich im Besitz des Unternehmens befindet, anbietet.

Mit der Nutzung dieser Website stimmt der Kunde den folgenden AGB zu, akzeptiert sie und ist sich ihrer Bedeutung bewusst.

Rechte und Pflichten des Dienstleisters:

  1. Der Dienstleister ist verpflichtet, die Kartenzahlungen seiner Kunden in Übereinstimmung mit den Anforderungen an die Verarbeitung solcher Zahlungen zu ermöglichen, die in den geltenden Rechtsvorschriften und den geltenden Regeln für die Annahme von Kartenzahlungen im Internet festgelegt sind.
  2. Der Dienstleister ist verpflichtet, rechtmäßige Zahlungen, die unter Verwendung sämtlicher Bankkarten der Marken Visa, MasterCard, Maestro usw. geleistet wurden, zu akzeptieren.
  3. Der Dienstleister hat das Recht, einseitig zusätzliche Voraussetzungen oder Einschränkungen in Bezug auf die Annahme von Kartenzahlungen festzulegen.
  4. Der Dienstleister verfügt über eine Vertraulichkeitspolitik, einen Datenschutzhinweis und eine Richtlinie zum Schutz persönlicher Daten und von Geschäftsgeheimnissen.
  5. Alle personenbezogenen Daten von Karteninhabern, die dem Dienstleister zur Verfügung gestellt werden, werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn im Rahmen von behördlichen oder gerichtlichen Verfahren gemäß geltendem Recht. Die Daten des Karteninhabers können auch an die Gegenparteien von FXChoice wie zum Beispiel Finanzinstitute oder andere Dienstleister oder Zahlungsanbieter weitergegeben werden, wenn dies für unsere Dienstleistungen unbedingt erforderlich ist.
  6. Die Nummern von Zahlungskarten und Prüfnummern (CVV2/CVC2), von denen der Dienstleister durch die im Rahmen der AGB ausgeführten Tätigkeiten Kenntnis erlangt hat, werden nicht für andere als die in den vorliegenden AGB genannten Zwecke gespeichert, verwendet oder weitergegeben, es sei denn, gesetzliche Bestimmungen oder die Regeln internationaler Kartenorganisationen schreiben dies vor.
  7. Bei Verdacht auf oder erhärteten Zweifeln in Bezug auf einen unbefugten Zugriff auf die beim Dienstleister hinterlegten Nummern von Zahlungskarten und sonstigen Karteninformationen ist der Dienstleister verpflichtet, den Karteninhaber unverzüglich darüber zu informieren, sofern FXChoice über die erforderlichen Informationen verfügt, um ihn zu identifizieren und zu kontaktieren.
  8. Der Dienstleister hat das Recht, in den folgenden Fällen eine Kartenzahlung abzulehnen:
    1. Ungültige Zahlungskarte
    2. Ausführung der Transaktion kann nicht bestätigt werden
    3. Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Transaktion
    4. Verdacht auf eine falsche oder nachgemachte Zahlungskarte
    5. Karteninhaber konnte nicht identifiziert (authentifiziert) werden
    6. Authentifizierung des Karteninhabers konnte nicht durchgeführt werden
    7. Auf Anweisung der Bank bzw. des Zahlungsdienstleisters
  9. Der Dienstleister kann den Karteninhaber über den Erhalt der Autorisierung bzw. die Ablehnung der Transaktion bei einer Kartenzahlung im virtuellen POS durch Einblendung einer entsprechenden Mitteilung informieren.
  10. Der Dienstleister ist verpflichtet, die Annahme von Zahlungen über sein virtuelles POS zuverlässig zu überwachen, um Transaktionen zu unterbinden, die nicht den Zwecken dieser AGB entsprechen.
  11. Der Dienstleister ist verpflichtet, auf der Website anzugeben, welche Arten von Zahlungskarten zu Zahlungszwecken akzeptiert werden, sowie die Sicherheitsmaßnahmen, die getroffen wurden, um die per Bankkarte in die Wege geleiteten und akzeptierten Zahlungen zu schützen.
  12. Der Dienstleister ist berechtigt, Informationen im Zusammenhang mit dem vom Karteninhaber erteilten Zahlungsauftrag nach den einschlägigen Regeln für die Annahme von Zahlungen per Bankkarte über das Internet für mindestens 13 (dreizehn) Monate ab dem Transaktionsdatum zu speichern.
  13. Die kostenpflichtigen, durch den Dienstleister erbrachten Dienstleistungen können in Übereinstimmung mit der Kundenvereinbarung des Dienstleisters storniert werden.
  14. Dem Dienstleister ist es nicht gestattet, Waren anzubieten bzw. Dienstleistungen zu erbringen, die gesetzlich verboten sind.
  15. Allfällige Handlungen eines Kunden, der Geld auf ein Handelskonto einzahlt unter Einsatz des virtuellen POS-Terminals, bedeuten: vollständige Annahme der AGB des Dienstleisters und seiner Kundenvereinbarung, der entsprechenden Zusätze sowie anderer, vom Dienstleister festgelegter Bestimmungen, Vorschriften und Zeitplänen.
  16. Dem Dienstleister ist es im Rahmen der Ausübung seiner Geschäftstätigkeit nicht gestattet, die folgenden Waren und Dienstleistungen weder direkt noch indirekt über sein virtuelles POS und/oder seine Website anzubieten bzw. zu erbringen:
    • Kinderpornographie;
    • Darstellung von roher Gewalt und Perversion;
    • Waren und Dienstleistungen, die Urheberrechte verletzen, gefälschte Waren und Nachahmungen bekannter Marken;
    • Handel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten.
  17. Die vorliegenden AGB regeln die Beziehungen zwischen Kunden und dem Dienstleister hinsichtlich der Annahme, Abwicklung und Verarbeitung von bargeldlosen Zahlungen mit Zahlungskarten über das POS-Terminal, das in die Website integriert ist.
  18. Der Dienstleister ist verpflichtet, seine Geschäftstätigkeiten hinsichtlich des Angebots und des Verkaufs von Dienstleistungen über sein virtuelles POS-Terminal auszuüben und dabei Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, Betrug oder versuchten Betrug in jeglicher Form zu unterbinden. Die Beziehungen zwischen Kunden und dem Dienstleister (FXChoice) werden durch die AGB, die Kundenvereinbarung, den entsprechenden Zusätzen und andere, durch den Dienstleister festgelegte Bestimmungen, Vorschriften und Zeitpläne geregelt, die durch den Kunden akzeptiert werden.
  19. FXChoice steht es frei, das Kartenverarbeitungsunternehmen einseitig für verschiedene Länder zu wechseln und infolgedessen die Bedingungen für Ein- und Auszahlungen per Karte zu ändern.

Rechte und Pflichten der Kunden:

  1. Bei der Nutzung des virtuellen POS-Terminals gemäß diesen AGB zum Zweck der Einzahlung von Geldern auf sein Handelskonto für den Handel mit Devisen, Edelmetallen und CFDs hat der Kunde, der identisch mit dem Karteninhaber ist, die folgenden Bestimmungen einzuhalten:
    1. der Dienstleister akzeptiert keine Zahlungen von Dritten
    2. der Dienstleister akzeptiert aufgrund aufsichtsrechtlicher Bestimmungen keine Zahlungen aus Regionen mit hohem Risiko
    3. Der Name des Karteninhabers muss stets mit dem Namen des Inhabers des Handelskontos übereinstimmen
    4. Keine Weitergabe der Karte oder des Aktivierungscodes / der PIN / des 3D-Secure-Passworts an Dritte bzw. Weitergabe an andere Personen
  2. Kunden sind verpflichtet, die vorliegenden AGB einzuhalten und ihre Karten zur Einzahlung von Geldern auf ihr Handelskonto zum Zweck des Handels mit Devisen, Edelmetallen und CFDs nur im Einklang mit den geltenden vertraglichen und gesetzlichen Bestimmungen zu verwenden.
  3. Aufgrund der spezifischen Merkmale des Kartenzahlungsprozesses werden sämtliche Gelder nach Erhalt in EUR, USD oder GBP umgerechnet. Selbst wenn das Kredit-/Debitkartenkonto und das beim Dienstleister eröffnete Handelskonto in derselben Währung (z. B. EUR) geführt werden, können sich Unterschiede zwischen dem der Kredit-/Debitkarte belasteten Betrag und dem auf dem Handelskonto verbuchten Betrag ergeben.
  4. Der Dienstleister berechnet seinen Kunden keine Gebühren. Kunden sind auch nicht verpflichtet, Gebühren an den Dienstleister für Transfers per Karte zu zahlen. Kunden können jedoch fällige Gebühren, die an Dritte zu entrichten sind, belastet werden, darunter: Gebühren der/des Zahlungsdienstleister(s) bzw. der Bank(en), der bzw. die die virtuellen POS-Dienstleistungen für FXChoice bereitstellt bzw. bereitstellen; Gebühren des Instituts, das die Zahlungskarten der Kunden ausgegeben hat; Gebühren einer zwischengeschalteten Bank oder einer Korrespondenzbank oder einer internationalen Kartenorganisation (falls zutreffend).

Kontaktangaben

  1. Kunden können bei Fragen zur Akzeptanz, Abwicklung und Verarbeitung von bargeldlosen Zahlungen mit Zahlungskarten über das unternehmenseigene virtuelle POS-Terminal zur Einzahlung von Geldern auf ihr Handelskonto zum Zweck der Inanspruchnahme von Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Handel mit Devisen, Edelmetallen und CFDs die folgenden Kontaktinformationen verwenden:
  2. Aufgrund des Vertragsverhältnisses von FXChoice mit seinen Partnern und Kartendienstleistern ist es möglich, sofern die Parteien sich darauf geeinigt haben, dass einige Transaktionen durch andere Betreiber, die über ein virtuelles POS verfügen, wie z. B. Best Solution EOOD, abgewickelt werden können. In diesem Fall erhält der Kunde in seinem Backoffice eine Benachrichtigung mit allen Eckdaten der Firma Best Solution. Die Kontaktinformationen lauten wie folgt:

Strittige Zahlungen

  1. Für den Fall, dass der Dienstleister oder sein Zahlungsdienstleister der Ansicht ist, dass Zahlungen mit gestohlenen, falschen oder unzulässigen Karten oder ohne Wissen und Zustimmung des autorisierten Karteninhabers getätigt wurden, hat der Dienstleister das Recht, eine Untersuchung durchzuführen, und der Karteninhaber ist zur Zusammenarbeit und zur Bereitstellung der vom Dienstleister, seinem Zahlungsdienstleister oder seiner Kartenorganisation angeforderten Informationen und Dokumente im Zusammenhang mit den strittigen Zahlungen verpflichtet.
  2. Der Karteninhaber stellt den Dienstleister von jeglichen Schäden, Verlusten oder Aufwendungen frei, wenn nachgewiesen wird, dass die Schäden, Verluste oder Aufwendungen auf einen Verstoß gegen die in diesen AGB festgelegten Bestimmungen zurückzuführen sind.

 

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